von Jens Albers

Gelsenkirchener Bruder Anno zum stellvertretenden Generaloberen der Amigonianer gewählt

Bruder Anno Müller verbindet in seinem Job in der Jugendhilfe Spiritualität und soziales Engagement.

Der gebürtige Kölner und seit über 25 Jahren in Gelsenkirchen lebende und arbeitende Amigonianer-Bruder Jens Anno Müller wurde jetzt im Rahmen des Generalkapitels seines Ordens in Rom zum stellvertretenden Generaloberen der Amigonianer gewählt. Zusammen mit dem Venezolaner Frank Perez als Generaloberen wird er in den nächsten sechs Jahren die Geschicke des überwiegend in Lateinamerika, Spanien und den Philippinen tätigen Ordens lenken.

Bruder Anno, wie er von allen genannt wird, wurde 1967 in Köln geboren. Er trat im September 1986 im spanischen Burgos in den Orden der Amigonianer ein. Der Diplom-Sozialpädagoge und Diplom-Theologe war nicht nur in der Gefängnisseelsorge aktiv, sondern konzentriert sich seit 1993 auf die offene und stadtteilorientierte Kinder- und Jugendarbeit in Gelsenkirchen.

Der 1889 in Spanien von Luis Amigo gegründete Orden ist mit rund 400 Mitgliedern weltweit tätig. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen dabei Kinder und Jugendliche, die in problematischen Verhältnissen aufwachsen, die sich alleingelassen fühlen und einen rauen Weg gehen. Unterstützt werden die Brüder dabei von vielen tausenden ehrenamtlichen und hauptberuflichen Helferinnen und Helfern - der amigonianischen Familie. In Deutschland sind sechs Brüder der Amigonianer tätig. Neben der Kommunität in Gelsenkirchen gibt es eine weitere in Köln. Diese wird noch in diesem Jahr nach Gladbeck verlegt.

25 Fragen an Bruder Anno

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