von Ulrich Lota

Overbeck setzt auf einen gelingenden Kurswechsel bei Thyssenkrupp

Ruhrbischof Overbeck erwartet Sozialverträglichkeit bei den anstehenden Entscheidungen im Essener Industriekonzern Thyssenkrupp

Mit hoher Achtung vor der Verantwortung und dem Mut des Vorstandes, nach der zu erwartenden Entscheidung der EU-Kommission so schnell neue, kreative und hoffentlich tragfähige Zukunftsentscheidungen einzuleiten, verfolgt Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck die jüngsten Entwicklungen beim Essener Industriekonzern Thyssenkrupp. Bei den jetzt notwendigen Weichenstellungen gelte es, das Unternehmen nicht nur strategisch neu aufzustellen und finanziell solide abzusichern, sondern gleichzeitig auch das Wohl der Mitarbeitenden und ihrer Familien zu berücksichtigen“, sagte Overbeck am Sonntag, 12. Mai 2019, in Essen. Dem Vorstand, der in enger Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und der Arbeitnehmerseite gravierende Veränderungen vorzunehmen habe, müsse dabei jede Unterstützung zukommen.

 „Ich habe großes Verständnis für jetzt erneut aufkommende Sorgen vieler Beschäftigter bei Thyssenkrupp“, so der Ruhrbischof weiter. „Umso wichtiger ist die gestern erzielte Übereinkunft im Unternehmen, betriebsbedingte Kündigungen möglichst zu vermeiden. Ich vertraue darauf, dass sich die Sozialpartnerschaft von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite bei Thyssenkrupp erneut bewähren wird und die notwendigen Anpassungen möglichst sozialverträglich gestaltet werden.“ Ziel müsse es sein, das für Essen und das Ruhrgebiet so wichtige Traditionsunternehmen langfristig und verlässlich zu stärken und weiterzuentwickeln.

Overbeck fühlt sich dem Unternehmen und seinen Mitarbeitenden eng verbunden. Mehrfach war er bei Thyssenkrupp zu Gast und verfolgt die Entwicklung des Konzerns mit großem Interesse. „Das Zusammenwirken von Unternehmensleitung und Mitarbeiterschaft hat mich immer beeindruckt“, so der Bischof, „denn gerade durch diese Verbundenheit konnten in den vergangenen Jahren schwierige und existenzbedrohende Krisen bewältigt werden.“

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